Das Festival-Team sagt DANKE! / The festival team says THANK YOU!

Liebe Besucher_innen von DANCE IN RESPONSE 2017! Nun ist schon eine Woche vergangen seit der dritten Festivalausgabe am Kleinen Michel! Wir freuen uns sehr, dass ihr so zahlreich gekommen seid, wir mit euch Tanz- und Performance-Kunst genießen und uns mit euch und den Künstler_innen austauschen konnten. Für unser Empfinden entstand eine sehr schöne, zugewandte Stimmung, die erlaubte, das Thema PERFORMING COMMUNITAS nicht nur durch die künstlerischen Arbeiten, sondern auch in Gesprächen im Foyer zu erkunden. Besonders fanden wir auch, mit euch vor und nach den Stücken in der Stille zu verweilen und danken euch für eure Offenheit für die Haltung der Kontemplation, die bei unserem Festival ja eine tragende Rolle spielt. Wir sind sehr daran interessiert, zu erfahren, wie ihr das Festival erlebt habt! Oder möchtet ihr Fragen und Gedanken bzgl. des Festivalthemas oder bestimmter Performances teilen? Bitte schickt uns gerne euer Feedback an danceinresponse[at]gmail.com oder postet euren Kommentar gleich hier.  Euer glückliches und zufriedenes Festivalteam Christine Grosche, Marie Werthschulte, Bastian Schulz und Yasna Schindler (v.l.n.r.) — Dear visitors of DANCE IN RESPONSE 2017! It has been a week already since the third festival edition at the Kleiner Michel! We are very happy that you all came to the festival and that we could enjoy and exchange on dance and performance art with you. For us, there was a beautiful, friendly atmosphere coming up, which […]

Shout-Out by Yasna Schindler

Die performative Intervention YOU SEE WHAT YOU SEE von Yasna Schindler am Donnerstag, 09.11. und Freitag, 10.11., um 18 Uhr setzt sich mit der Erfahrbarkeit von Zeit auseinander. Mit dieser Performance entwickelt sich eine Körperlandschaft, die zum verweilen einlädt. Der Zuschauer hat die Möglichkeit den sich ständig verändernden Körper der Performern aus seiner eigenen Perspektive zu sehen, so entsteht ein Zeitraum für eigene Wahrnehmung und Poesie.  Lest hier Yasna Schindlers Shout-Out zum Thema PERFORMING COMMUNITAS –open bodies:   The beauty of seeing  What happens in our brain while seeing? The brain and its surrounding are undoubtedly in constant exchange. The brain receives through the sense organs information about the surroundings and reflects immediate response according tostructures and information which are already settled in the memory. Seeing means on the one side conscious and unconscious reception of images which arise in the eye, and on the other hand the interpretation of the brain. The Selection of outside information, which reaches us, is strongly stamped through our culture and personal biography. To a large extent seeing consists of recognizing images, which are already printed in our memory. Seeing is defined as recognition. The performative intervention YOU SEE WHAT YOU SEE by Yasna Schindler on Thursday, 09.11. and Friday, 10.11., starts at 6 p.m.. This performance develops a body landscape that invites you to linger. The viewer […]

NEWS! Kinderbetreuung / Child Care bei DANCE IN RESPONSE

Ganz neu bei DANCE IN RESPONSE: Für Familien bieten wir am Donnerstag, 9.11., ab 18:30 Uhr, Freitag, 10.11., ab 18 Uhr  und Samstag,11.11. von 10-13.30 Uhr Kinderbetreuung in einer Spielecke direkt neben dem Festivalfoyer an. Bitte kommt etwas eher, damit Ihr die Kinder im Spielzimmer gemütlich abgeben könnt und bitte bringt etwas zum spielen mit. Wir möchten Eltern ermöglichen zu kommen, falls das Kind reif ist, vielleicht die ein oder andere Veranstaltung sogar anzuschauen oder gemütlich zur Kinderbetreuung zu geben. Da die meisten wahrscheinlich Ihre Kinder nicht den ganzen Abend abgeben möchten, laden wir die Eltern dazu ein, sich untereinander abzusprechen, um die Kinderbetreuer_innen bei der ein oder anderen Schicht ggf. zu unterstützen.   We have great news for families: On Thursday, 9.11., from 6.30 p.m., Friday, 10.11., from 6 p.m. and Saturday from 10-13.30 a.m. we offer child care in a play area right next to the festival foyer. Please come a bit earlier so you can give your child time to arrive and please bring toys. We would like to invite the parents to do an arrangement by themselves in order to support the child carers if necessary, so maybe you decide which shows you want to see during the festival!

Shout-Out by Laura Witzleben

Die Choreographin Laura Witzleben zeigt ihr fragiles und zugleich kraftvolles Duett “Don’t smoke under water” am Freitag, 10.11., um 19:45 Uhr bei DANCE IN RESPONSE. In ihrem Stück sind zwei Frauen in einem körperlichen Equilibrium miteinander verbunden, das verschiedene Nuance zwischenmenschlicher Beziehungen zum Vorschein bring. In Bezug auf unser Thema PERFORMING COMMUNITAS –open bodies sagt Witzleben, sei ihr Stück “eine Studie von (UN) Abhängigkeit in zwischenmenschlichen Beziehungen”. The choreographer Laura Witzleben will present her piece “Don’t smoke under water” on Friday, 10th of November, at 19:45 H at DANCE IN RESPONSE. In her choreographic duet, two women are connected in a physical equilibrium. Regarding to our theme PERFORMING COMMUNITAS –open bodies she say, her choreography is “An exploration of human (IN) Dependency”. Artist: Laura Witzleben Choreography: Don’t smoke under water When: 10.11., 19:45 H Photo: (c) Paul Sixta    

Shout-Out by Fernand Braun

Phasen der Stille und Kontemplation rahmen das künstlerische Programm und sind Teil des Festivalkonzepts, auch in der theoretischen Auseinandersetzung: Wir freuen uns, Fernand Braun vom Benediktushof aus Würzburg als Gast bei DANCE IN RESPONSE begrüßen zu dürfen, der am Donnerstag, 9.11., um 20 Uhr mit seinem Vortrag „Die Kunst des Augenblicks“ das Thema „Kontemplation” beleuchten wird.    Im Vorfeld haben wir Fernand Braun gefragt, was er mit dem Thema “PERFORMING COMMUNITAS – open bodies“ verbindet und welche Assoziationen er hat. Hier ist sein Shout-Out: Steig herab zu den höchsten Gipfeln Deines Selbst! (nach Novalis) Die Erfahrung der Zeit- und Raumlosigkeit des Augenblicks.  In jeder gestillten Gebärde liegt ein unstillbarer Drang das Erstarrte aufzubrechen! Ein verschwiegenes Wort auszusprechen um des Lebens Einheit zu be-zeugen und zu wirken.  In dieses Ungeteilte zu (ver-)führen ist Erfüllung und des Menschen  Auftrag – in jeder Gebärde, in jedem Wort, in jedem Klang!  Was auch Ver(w)irrtes uns erscheint, wird klar und einfach und still – im Spiegel-blick!  – Practical sections of silence and contemplation will frame the artistic program on stage and are part of the festival concept, also in the theoretical discourse: We are pleased to welcome Fernand Braun from the Benediktushof near Würzburg as a guest at DANCE IN RESPONSE, who will illuminate the topic of “contemplation” with his lecture “Die Kunst des Augenblicks” on the 9th of November, 20 H. – Unfortunately it’s impossible to translate the poetic shout-out. […]

Shout-Out by Frida Laux

Frida Laux Shout-Out „a gathering is a possible beginning” ist Teil der Videoinstallation “The Pigeon”, die ihr am Freitag, 10.11.17, 19 Uhr, bei DANCE IN RESPONSE erleben könnt. In Form eines choreographierten Textes befragt die Choreographin die Bedeutung des „Wirs”. The Shout-Out by Frida Laux „a gathering is a possible beginning” is part of the video installation “The Pigeon”, which you can experience on Friday the 11th of November at DANCE IN RESPONSE. Based on a choreographed text, Frida Laux questions the meaning of „we”.   Choreography: Frida Laux Videoinstallation: Julia Novacek When: 10.11.17, 19 H Videostill: (c) Julia Novacek

Shout-Out by Amelie Mallmann

Neben den vielschichtigen Performances laden Tanz- und Stimmworkshops bei DANCE IN RESPONSE zum Mitmachen ein und lassen jede und jeden selbst in Bewegung und ins Spüren kommen. In Amelie Mallmann Workshop “Raus aus dem Kopf, rein in den Körper”, 11.11.17, 10 Uhr, wird mit der Annahme gespielt, dass man Empathie wie einen Muskel trainieren kann. Hier ist ihr Shout-Out zum Thema PERFORMING COMMUNITAS – open bodies: “Raus aus dem Kopf, rein in den Körper! Let’s train our empathy-muscle! Welcher Muskel im Körper ist eigentlich für Empathie zuständig? Kann ich den trainieren?”   In addition to the multilayer performance program, dance and voice workshops invite everyone to participate and let each person move and feel themselves. In the workshop of Amelie Mallmann “Raus aus dem Kopf, rein in den Körper”, November 11th, 10 am, you will investigate the question, if it’s true that empathy can be trained like a muscle. Here is her shout-out about PERFORMING COMMUNITAS- open bodies: “Get out of your had into your body! Let’s train our empathy-muscle! Which muscle of the body is relevant for empathy? Can I train it?” Workshop: Amelie Mallmann Title: Raus aus dem Kopf, rein in den Körper 11.11.17, 16:00 H Photo: Jürgen Rebmann

Shout-Out by Andrea Krohn

Die Choreographin Andrea Krohn wird mit ihrem Stück “(AUSENCIA) – Die Abwesenden”, ein künstlerisches Statement gegenüber dem gewaltsamen Verschwindenlassen in Mexiko, Lateinamerika und der Welt, bei DANCE IN RESPONSE zu Gast sein. Wir haben die Künstlerin im Vorfeld gefragt, was sie mit dem Thema “PERFORMING COMMUNITAS – open bodies“ verbindet und welche Assoziationen sie hat, wenn sie ihr Stück in diesen Kontext setzt. Hier ist ihr Shout-Out: “Du-Ich-Wir verweben. Nur mit Durchlässigkeit und Präsenz können wir eine richtige Gesellschaft aufbauen.” The choreographer Andrea Krohn will present her piece “(AUSENCIA) – Die Abwesenden”, an artistic statement against the violent disappearance in Mexico, Latin America and the world, during DANCE IN RESPONSE. We have asked the artist to share her ideas and associations which will arise, when she connect her work with our festival theme “PERFORMING COMMUNITAS – open bodies”. Here it is, her shout-out: “You-Me-We interweave. Only through permeability and presence we can build a real society.” Dance and choreography: Andrea Krohn and Karina Suárez Bosche/P_A_R_A_R Immersive Performance Title: (AUSENCIA) – Die Abwesenden When: Saturday, 11.11., 12:15 H Photos: David Goméz Alzate & Anja Beutler

Shout-Out by Lucia Rademacher

Zum Einstimmen: Der Shout-Out „stimmt so bei uns“ von Lucia Rademacher spielt auf ihren Stimmworkshop an: Gleich zu Beginn unseres Festivals könnt ihr eure Körper und Stimmen aufwärmen und sie im gemeinsamen Spiel ausprobieren. The shout -out „stimmt so bei uns“ by Lucia Rademacher alludes to her voice workshop: At the very beginning of our festival you can warm up your bodies and voices and try them out in a common game. Workshop: Lucia Rademacher Title: Bewegte Stimmimprovisation 9.11.17, 16:00 H  Photo: Michael Zirn  

Shout-out by Anton Rudakov

The Russian and Hamburg based choreographer Anton Rudakov describes his piece TOTALITARIAN BODY as …”an exploration of human (IN) Dependency”. Der in Hamburg lebende russische Choreograph Anton Rudakov beschreibt sein Stück TOTALITÄRE KÖRPER als …“eine Studie von (UN) Abhängigkeit in zwischenmenschlichen Beziehungen.”   Choreography and Dramaturgy: Anton Rudakov Artistic Assistance: Insa Giesing Performer: Anton Rudakov, Cina Mael, Tordis Meyer, Clara Hermann, Yolanda Morales, Laura Gabriel, Paullouis Lelivier, Maryam Bozorg, Lucian Blaga, Anna Schoenbeck. Fotos © FOTO Oberweger. Christian Scholz